Portaltür Gründerzeit mit Fenstertür, Oberlicht und verziertem Blockrahmen, Eiche massiv

Das Türblatt ist in Rahmenbauweise mit eingestemmten Keilzapfenverbindungen gefertigt. Alle Rahmen waren in den Verbindungen gelöst, das Türblatt hatte sich diagonal gesetzt. Das gesamte Türelement wurde restauriert, komplett ausgebaut Die Türöffnung wurde mit einer Notverbretterung und einer Stahlbautür verschloßen. Das Türblatt mit Blockrahmen wurde allseitig entlackt und nach Trocknung sauber geschliffen. Das Türblatt wurde an allen Zapfenverbindungen zerlegt und mit neu angefertigten Keilen neu verleimt. Alle Zierteile der Außenseite wurden demontiert, es zeigten sich nach dem Entlacken etliche morsche Stellen. Diese wurden ausgeschnitten und mit angepassten Vollholzstücken ausgeleimt. Die untere Profilleiste war nicht zu retten und musste erneuert werden, ebenso das Stoßbrett und die unteren Rahmenhölzer. In die Tür wurden umlaufend Nuten zur Aufnahme einer Falzdichtung eingefräst. Die gesamte Oberfläche wurde beidseitig 3-schichtig mit Delta Langzeit-Holzschutzlasur in Eiche Antik lasiert. Die Gläser der Fenstertür und des Oberlichtes sind mit ausgewähltem Klarglas neu eingeglast worden. Der ausgewählte neue Beschlagsatz wurde montiert, das Gitter der Fenstertür neu lackiert. Abschließend wurde das restaurierte Türelement wieder eingebaut mit neuer Verleistung zum Wandanschluß und Absiegeln zum Boden hin. Die Mauerlaibung musste vorher an etlichen Fehlstellen beigeputzt werden.